Seit fast einer Woche kann ich keine Updates mehr einspielen. (Paket - Alle Pakete - Aktualisieren, falls neuere Version verfügbar) Wenn ich die erscheinende Liste prüfe und auf akzeptieren gehe, erscheint eine Fehlermeldung:
Diese Meldung kann ich nicht interpretieren. Wenn ich die beanstandete Datei einzeln auswähle, passiert genau das gleiche. Ich habe die Installationsquellen von Dr. SuSE installiert:
an den Installationsquellen selbst liegt es definitiv nicht, aber evtl. an einer korrupten RPM-Datenbank auf deinem Rechner.
Abhilfe:
Datenbank restaurieren. Dazu Rootkonsole öffnen und eintippen:
Code:
rpm --rebuilddb
Der Vorganng kann ein Weilchen dauern. Wenn der Cursor in die nächste Zeile springt ist die Datenbank neu aufgebaut. Sonstige Bestätigungen werden nicht angezeigt.
Danke für Deine Antwort Dr. SuSE, leider konnte die Restauration der Datenbank mit dem genannten Befehl in der Root-Konsole das Problem nicht lösen.
Beim nächsten Start war eine Reiser-Partition "zerschossen", konnte aber mit der Installations-DVD per Reparatur des installierten Systems korrigiert werden. Ich denke aber nicht, daß da ein Zusammenhang besteht.
Nach der Systemreparatur versuchte ich es erneut mit Software installieren oder löschen (Paket - Alle Pakete - Aktualisieren, falls neuere Version verfügbar) Die Fehlermeldungen blieben die gleichen. Was mich in diesem Zusammenhang wundert: wenn ich bei den einzelnen Installationsquellen auf aktualisieren gehe, wird die URL angewählt und etwas werkelt herum - aber es kommt keine Fehlermeldung... *ratlos bin*
Gruß Hermann
PS.: ich überlege gerade, auf einer neuen Festplatte (ca. 250 GB) das System neu aufzusetzen. Kannst Du mir hierzu einen Vorschlag zur Partitionierung machen? Ich hatte zwar schon in einem anderen Thread (in dem kräftig über meine Partitionierung gelästert wurde) "allgemein" danach gefragt, aber leider kam kein Vorschlag.
ich finde es an der obigen fehlermeldung interessant, dass dort steht dein "file system" sei auf "read-only" gesetzt...
Quote
Kannst Du mir hierzu einen Vorschlag zur Partitionierung machen?
bin zwar nicht Dr. Suse, aber hier mein vorschlag: /boot 150mb ext2 /10 10gb ext3 (andere bevorzugen reiserfs, ist geschmackssache) /home nach belieben ext3 swap kommt auf die groesse des RAMS an.
natuerlich kannst du /opt /var /usr /tmp auch auf eigene partitionen setzen, dann wuerde die root partition (vgl. oben) entsprechend kleiner ausfallen. ausserdem kannst du noch eigene partitionen anlegen (z.B. /data, /audio, /backup) und diese dann evtl. verschluesseln. ideen gibt es viele... fuer den alltagsgebrauch und zum einfachen arbeiten reicht aber die obige partitionierung. gruss, dv
Hallo dv, mit der Meldung, daß mein file system auf read only gesetzt sei, kann ich schon gar nichts anfangen.
Wenn ich mir die mtab ansehe, dann steht bei jeder Linux-Partition rw (read write). Was könnte ich also tun, um die Partionen echt wieder schreibbar zu machen?
Nachdem alle bisherigen Reparaturversuche gescheitert sind, mal eine rein informative Frage:
Läßt sich mit Hilfe der Installations-DVD (oder mittels anderer, bitte näher zu spezifizierender Maßnahmen) ein Update des bestehenden Systems durchführen? Möglicherweise werden die eingeschleppten Fehler nach einem auf die Update-Installation folgenden Update installierter Software von den angelegten Installationsquellen eliminiert.
Übrigens: inzwischen läßt sich auch der Firefox nicht mehr starten... *grummel*
Gruß Hermann
PS.: Wenn alles nichts hilft, komme ich vermutlich um eine Neuinstallation (auf eine andere Festplatte, mit anschließendem Kopieren der Daten aus dem /home Verzeichnis in die neue Installation) nicht herum
« Last Edit: 17.10.08, 09:11:15 by oldy_but_goody »
Wenn die "Reiser-Partition zerschossen" ist oder plötzlich Partitionen nur noch auf ro stehen, würde ich mal die Festplatten auf bad blocks oder dergleichen prüfen. Scheint mir fast so, als ob sich da gerade was verabschiedet.
Wenn die "Reiser-Partition zerschossen" ist oder plötzlich Partitionen nur noch auf ro stehen, würde ich mal die Festplatten auf bad blocks oder dergleichen prüfen. Scheint mir fast so, als ob sich da gerade was verabschiedet.
Sehr gute Idee. Den Gesundheitszustand der Festplatte(n) kann man sehr gut mit den smartmontools überprüfen. Wie ? Schaue hier:
s.m.a.r.t. ist ein gutes tool, aber es setzt verhältnismäßig spät ein - wenn beim booten eine Meldung von s.m.a.r.t. kommt, sollte man den Rechner am besten gar nicht erst weiterbooten lassen, könnte der letzte boot gewesen sein (je nach Meldung).
Festplattenhersteller bieten oft entsprechende tools zum Brennen auf CD an, die kann man dann booten und dann die Festplatte checken und unter Umständen auch reparieren. Als sehr kompatibel habe ich (falls Du nichts dergleichen auf der Homepage Deines Herstellers findest), den "Hitachi Drive Fitness Test" erfahren, der scannt nicht nur IBMs und Hitachis, sondern auch viele andere HDs.
Danke für euere Antworten. Bei der Überprüfung des "allgemeinen Gesundheitszustandes" der fraglichen Festplatte ergaben sich folgende Ergebnisse:
AMD-Bolide:~ # smartctl -H /dev/sdb smartctl 5.39 2008-05-08 21:56 [i686-pc-linux-gnu] (local build) Copyright (C) 2002-8 by Bruce Allen, http://smartmontools.sourceforge.net
=== START OF READ SMART DATA SECTION === SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
Um ein möglichst gründliches Bild über den Zustand der Platte zu bekommen, führte ich folgenden Befehl aus:
AMD-Bolide:~ # smartctl --test=long /dev/sdb smartctl 5.39 2008-05-08 21:56 [i686-pc-linux-gnu] (local build) Copyright (C) 2002-8 by Bruce Allen, http://smartmontools.sourceforge.net
=== START OF OFFLINE IMMEDIATE AND SELF-TEST SECTION === Sending command: "Execute SMART Extended self-test routine immediately in off-line mode". Drive command "Execute SMART Extended self-test routine immediately in off-line mode" successful. Testing has begun. Please wait 85 minutes for test to complete. Test will complete after Sun Oct 19 13:55:07 2008
Use smartctl -X to abort test.
Die Zeit, nach der die Prüfung abgeschlossen sein sollte, ist inzwischen längst erreicht. Die root-Konsole gibt kein Ergebnis aus. Wie komme ich jetzt an das Testergebnis?
Kann ich mit smartctl -l selftest /dev/sdb das vorhin ermittelte Testergebnis abfragen, oder zieht dieser Befehl einen neuen Test nach sich?
smartctl gibt schon Meldungen aus. musst nur abwarten bis der Test durch ist. Die 85 Minuten sind eine grobe Schätzung vom Programm, kann auch länger dauern. Einen Schnellüberblick verschaffst Du dir mit :
Code:
smartctl -A /dev/sdxxxxx
wobei xxxxx ein Platzhalter für den Laufwerksbuchstaben darstellt.
Kannst das Ergebnis auch in eine Textdatei schreiben lassen. Im Fall Deiner Platte sdb sähe der Befehl so aus:
Code:
smartctl -A /dev/sdb >smarttest.txt
Der Dateiname ist frei wählbar. Nach dem Test kannst Du einen Editor Deiner Wahl öffnen und die Datei laden um sie auszuwerten oder zu drucken.
Sollten alle Tests ohne Fehler durchlaufen werden ( Meldung: PASSED ), Glückwunsch. Der nächste Schritt wäre dann das Dateisystem auf Beschädigungen zu prüfen und ggf. zu reparieren. Das musst du durchführen ohne gemountete Partition(en). Geht am Besten indem Du Dein System z.B. mit einer Knoppix CD bootest.
Bei einem Reiserfs ist dann in eine Rookonsole zu tippen:
Code:
reiserfsck /dev/sdbx
und den Bildschirmausgaben Folge leisten. Sobald reiser( oder auch fsck) reparieren will ( besonders wenn der Superblock im Eimer ist ) , solltest Du vorher unbedingt Deine Daten sichern! Gilt natürlich auch bei ext2/3.
Hast Du Deine Platte mit ext3 formatiert lautet der Befehl in Deinem Fall:
Danke für Deine Antwort Dr. SuSE, inzwischen wurde ich von der "harten Realität" eingeholt. Eben habe ich den PC nochmals gestartet, und erhielt 2 SMART-Fehlermeldungen
1.
Your hard disk drive is failing! S.M.A.R.T. message: Device: /dev/sdb, 1 currently unreadable (pending) sectors
2.
Your hard disk drive is failing! S.M.A.R.T. message: Device: /dev/sdb, 1 Offline uncorrectable sectors
Habe daraufhin folgenden Test laufen lassen:
AMD-Bolide:~ # smartctl -l selftest /dev/sdb smartctl 5.39 2008-05-08 21:56 [i686-pc-linux-gnu] (local build) Copyright (C) 2002-8 by Bruce Allen, http://smartmontools.sourceforge.net
=== START OF READ SMART DATA SECTION === SMART Self-test log structure revision number 1 Num Test_Description Status Remaining LifeTime(hours) LBA _of_first_error # 1 Extended offline Completed: read failure 10% 2637 831 9988
Die Festplatte hat tatsächlich eine Macke! Da ich diese erst im Januar dieses Jahres gekauft habe, wirft das kein besonders gutes Licht auf diesen Hersteller (SAMSUNG). Werde wohl Garantie in Anspruch nehmen müssen. Dies ist bereits der 2. Ausfall beim Typ SP2514N dieses Herstellers...
Inzwischen habe ich mir als Ersatz eine Festplatte IDE 3.5" Seagate 7200.10 320GB ST3320620A 16MB bestellt, die ich im Laufe des Tages abholen werde. Die Daten des /home - Verzeichnisses kann ich dann auf die Neuinstallation übernehmen. Was muß ich zusätzlich beachten? Wie sieht bei dieser Plattengröße eine sinnvolle Partitionierung aus?
Jetzt schalte ich die Kiste aus, um weitere Schäden zu minimieren. Ich verfolge das Thema aber auf meinem Zweit-PC (Fred-Feuerstein-Klasse) weiter. Der Kontakt zum Forum bleibt damit bestehen.
Jetzt schalte ich die Kiste aus, um weitere Schäden zu minimieren.
Gute Idee! Der nächste reboot könnte sonst wirklich sämtlichen Daten den Garaus machen - greife am besten nur noch extern auf die Platte und mounte sie, wenn Du z.B. Daten sichern möchtest, nur lesend.
Du kannst zumindest versuchen, Deine /home-Partition zu übernehmen, jedoch *können* die Daten darauf bereits korrupt sein - versuchen würde ich es aber dennoch, denn immerhin hast Du früh reagiert.
Ganz pauschal sieht eine sinnvolle Partitionierung für eine SuSE etwa so aus:
/-Partition: 8 bis 12GB swap: 512MB bis 1GB¹ /home: der Rest
¹ Wenn Du z.B. suspend to disk bzw. den standby-Modus verwendest, sollte swap der Größe Deines Arbeitsspeichers entsprechen.
ich lege immer noch zusätzlich zu Gropiuskalles Ausführungen eine extra Bootpartition im ext2 Format und 100 MB an.
Sollte Samsung Stress bei der Gewährleistung bereiten, muss die Platte nicht verloren sein. Alle Platten bringen einige nicht benutzte Reservesektoren mit. Mit dem Herstellertool Samsung Diagnostic kanst Du die defekten Sektoren ausklammern und die Reserve aktivieren. So kann die Platte evtl. sogar noch Jahre störungsfrei laufen. Dazu ist eine Low Level Formatierung mit dem Herstellertool notwendig. Hole dir aber vorher Deine Daten runter! ( BACKUP ) Die sind sonst nämlich unwiederbringlich verloren.
Habe wieder alles zum Laufen gebracht (Konqueror und Firefox incl. Bookmarks)
Wie kann ich die Filter(Spam-)einstellungen von Kmail übernehmen? Muß hierzu vorher erst der Spamassassin installiert werden oder kann dieser komplett kopiert werdenm? Was muß ich hier tun? Die Mail-Ordner samt Inhalt sind übertragen.
Wie kann ich die Daten (Geburtstage bzw. Termine) von Korganizer übernehmen?
Damit habe ich mir bis jetzt die Zähne ausgebissen...
Das mit dem Tool von Samsung mache ich erst, wenn alles wieder im Lot ist. Vielleicht ist das Teil ja doch noch zu retten...
Gruß Hermann
Übrigens: Meine Partitionierung sieht jetzt so aus:
Hui, 20GB für 'ne /-Partition halte ich für ziemliche Verschwendung, ich hab hier 12GB und die werden trotz des regelmäßigen Bauens von Paketen im Leben nicht voll. Der swap erscheint mir auch etwas arg üppig (suspend to disk verwendet man doch eher auf Notebooks, oder?). Schaden tut beides nicht, aber ich frage mich, weshalb Du zunächst nach einer sinnvollen Partitionierung fragst - das aber nur mal so nebenbei.
Alles, was mit KDE zu tun hat, also KOrganizer, KMail (spamassasin muss natürlich installiert sein) etc., aber auch Deine sonstigen Einstellungen wie Farben, Schriften, Fensterdekorationen etc. sind im Ordner ~/.kde (bzw. ~/.kde4) versammelt [~ = /home/$Dein_Username, wird auch, wenn Du denn der jeweilige Nutzer bist, vom Konqueror oder auch der Kommandozeile so interpretiert). Diesen Ordner kannst Du ganz einfach exportieren und so Deine Einstellungen in einem Rutsch übernehmen lassen. Kann sogar noch weiter gehen: ich erspare mir regelmäßig viel Arbeit, indem ich mein komplettes /home bei einer Neuinstallation unformatiert übernehmen lasse, nur ist halt die Frage, ob da nicht eventuell korrupte Blöcke zwischengeraten sind, die auch bei einer Kopie oder Spiegelung exportiert würden. Das ist eine Frage des Abwägens und Ausprobierens.
Dr. SuSEs Ausführungen kann ich bestätigen - mit entsprechenden tools (bzw. dem schon erwähnten Hitachi Drive Fitness Test, funktioniert auch prima mit Samsungs) kann man solchen Platten unter Umständen einen zweiten Frühling verschaffen. Gerade bad blocks lassen sich damit noch gut in den Griff bekommen - kommt aber auch darauf an, welche Ursachen die von s.m.a.r.t. erwähnten "uncorrectable sectors" genau haben. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, hat ja mal alles Geld gekostet...
erst mal Glückwunsch, wenn nun alles wieder läuft.
Quote
Wie kann ich die Filter(Spam-)einstellungen von Kmail übernehmen?
Du musst einfach aus der Altinstallation das versteckte Verzeichnis .spamassasin und wenn Bogofilter zusätzlich installiert ist, auch das versteckte Verzeichnis .bogofilter in dein neues Homeverzeichnis kopieren.
@gropiuskalle Du hältst 3GB für swap für überzogen. Ich hatte hier geggogelt und im Kofler gelesen, daß swap sich an der Größe des Hauptspeichers orientieren sollte (ich habe 3GB). Auch die Größe von / hältst Du mit 20GB für Verschwendung. Ich weiß ja nicht (bin halt vorwiegend ein "nur-user"), was eigentlich alles in / landet. Mir kamen die von Dir genannten 12GB einfach etwas wenig vor. Halte das bitte nicht für Ignoranz - ich habe es einfach hier etwas zu gut gemeint.
Vorher hatte ich insgesamt nur eine 250GB-Festplatte zur Verfügung, jetzt sind es wesentlich mehr allein für die /home Partition. Sollte das wirklich so gravierend sein, ist es kein Problem, mit Paragon Partition Manager diese Größen zu ändern, ohne Daten in Mitleidenschaft zu ziehen.
Wenn Du meine (in einem früheren Beitrag von mir beschriebene) Partitionierung anschaust, die Dich ja zu Heiterkeitsausbrüchen animiert hat - so ist die aktuelle Partitionierung doch der reinste Quantensprung...
@Dr. SuSE, das mit der Filterübernahme scheint ja einfach zu gehen.
Habe beide genannte Ordner in mein /home/username Verzeichnis kopiert. Allerdings kann ich beim Start von Kmail die Filter nicht sehen. Muß da noch was zusätzlich getan werden?
über die Festplattenaufteilung kann man durchaus geteilter Meinung sein. Bei 3 GB Ram muss nicht unbedingt eine Swappartiton vorhanden sein. Meist verwendet das System bei so üppigem Speicherausbau diese garnicht. Lässt sich leicht durch den Aufruf des Befehls top in einer Konsole testen. Auf der anderen Seite ist das bei den heutigen Festplattenkapazitäten auch vernachlässigbar. Es schadet auf keinen Fall wenn eine Swappartiton vorhanden ist.
Mit 12 GB Systempartition würde ich persönlich niemals auskommen. Aber das hängt davon ab wie man sein System organisiert. Die Systempartiton hält erst mal das komplette Betriebssystem selbst, zusätzlich aller Druckdaten, temporären Dateien und wenn man selbst RPM Paket baut auch diese in/usr/src/packages. Da kann schon was zusammenkommen. Okay, das /tmp Verzeichnis sollte man unbedingt automatisch beim Systemstart reinigen lassen um seine Platte nicht mit temporären Daten vollzumüllen. Dazu die Datei /etc/sysconfig/cron editieren und den entsprechenden Parameter von "no" auf "yes" setzen. Trotzdem kann bei nur 12 GB die Systempartition schnell voll laufen. Wie gesagt, hängt davon ab wie man sein System organisiert und was man damit macht.
So nun zu Spamassassin und Bogofilter. Die Pakete müssen natürlich per yast installiert sein. Ausserdem müssen die Verzeichnisrechte der übernommenen Verzeichnisse aus der Altinstallation stimmen. Geht ganz einfach per Konsolenbefehl. Dazu eine Rootkonsole öffnen, in das Verzeichnis /home wechseln und eintippen:
Code:
chown -R benutzername:users homeverzeichnisname ENTER
Für benutzername und homeverzeichnisname müssen natürlich die echten Namen angegeben werden. Der obige Befehl "rast" im Homeverzeichnis durch sämtliche vorhandenen Verzeichnisse ( Schalter -R = rekursiv ) und ändert, falls notwendig, in einem Rutsch die Rechte aller Dateien und Verzeichnisse, einschliesslich des Benutzerverzeichnisses selbst, auf den angegebenen Benutzer und die Benutzergruppe users. Die Benutzergruppe users ist die Defaultgruppe, in denen alle angelegten User (außer root) bei openSUSE landen.
Hallo Dr. SuSE, .bogofilter und .spamassassin haben beide user-Berechtigung und wurden per YaST installiert (in der alten Installation). Trotzdem kann ich die dort angelegten Daten nicht sehen. Schon seltsam - oder habe ich hier etwas übersehen?
Firefox startet nicht mehr maximiert (seit der Neuinstallation). Habe per Suchfunktion versucht eine Lösung zu finden: Fehlanzeige. Normalerweise sollte der maximierte Firefox nach dem Beenden doch auch wieder maximiert starten. Wo ist da die Stellschraube, die dies dauerhaft einrichtet? (Beim Konqueror einfach per Profileinstellung möglich)
Beim Systemstart, wenn per GRUB Linux gewählt ist, kommt ein unerklärliches Verhalten zu Tage, das vorher noch nie so zu sehen war:
Es kommt eine Bildschirmmeldung
Probing EDD (edd=off to disable) ... ok Undefined Video mode number: 31a Press <ENTER> to see Video modes available, <SPACE> to continue, or wait 30 sec
Nach Eingabe von <ENTER> erscheint eine Liste möglicher Videomodes:
Enter a Video mode or "scan" for additional modes:
Egal, welchen Videomode ich auswähle, die Darstellung des Bildschirms hat keinerlei Ähnlichkeit mit dem Normalfall. Diese Schriftdarstellung erscheint auch beim Herunterfahren.
Nach Eingabe von scan (habe auch "scan" versucht) kommen keine weiteren Video modes, sondern exakt die gleiche Liste.
In sax2 habe ich keine Option gefunden, mit der dieses Verhalten beeinflußt werden kann.
Gruß Hermann
PS.: ob ich die Leertaste zur Fortsetzung drücke oder die 30 sec abwarte - es geht weiter mit der "falschen" Darstellung...
Das Problem mit dem maxiert zu startenden Firefox habe ich eben mehr aus Zufall gelöst:
Ich habe in der Titelleiste (links oben) das Firefox-Symbol mit der Maus angeklickt und im Menü Größe ändern gewählt. Daraufhin konnte ich den rechten Rand des Fensters ganz nach rechts ziehen. Ein Klick mit der linken Maustaste hat diese Aktion abgeschlossen. Wenn ich jetzt das Menü (oben links) anklicke, ist die Option Größe ändern nicht mehr wählbar. Dafür ist jetzt die Option Maximieren dauerhaft mit einem Kreuz markiert. Da muß einer erst mal drauf kommen!
Meine Leidensfähigkeit wird seit der Neuinstallation auf eine harte Probe gestellt...
Gruß Hermann
« Last Edit: 22.10.08, 13:58:59 by oldy_but_goody »
die ausgegeben Tabelle zu den möglichen VGA Modi ist wenig hilfreich. Gängig ist die Auflösung 1024x768 Pixel. Das wird in der Datei /boot/grub/menu.lst definiert und schaut so aus:
Was dein Kmail- Firefoxproblemchen betrifft, denke ich mal dass Du nun Firefox 3 benutzt. Den interessiert die Einstellung im Kontrollzentrum nicht. Welches Emailprogramm Du nutzt musst du dem Firefox selbst beibringen. Klicke dazu im Firefox auf Bearbeiten->Einstellungen-> Anwendungen und stelle bei der Variablen mailto >Kmail verwenden< ein ( Andere Anwendung und Pfad/Anwendung wählen, opt/kde3/bin/kmail bei kde3 oder /usr/bin/kmail bei kde4)
Danke für Deine Hilfe Dr. SuSE, Deine Aufstellung der Videomodi hat mich auf die richtige Spur gebracht. 31a sollte vermutlich 0x031a heißen, da dies der von mir gewählten Auflösung von 1280x1024 entspricht. War hier ohne mein Zutun dieser Wert im GRUB geändert worden? Ich habe keinen blassen Schimmer, was sich hier sozusagen "unter-der-Haube" abgespielt hat.
Per sax2 habe ich versuchsweise die richtig eingestellte Auflösung verringert und anschließend gespeichert. Dann habe ich sax2 erneut gestartet und die Auflösung wieder auf die ursprünglichen 1280x1024 eingestellt. Nach Test habe ich erneut gespeichert und sax2 beendet.
Nach anschließendem Neustart des Rechners ging wieder alles wie gewohnt!
Die Zusammenarbeit des Firefox mit KMail konnte ich ebenfalls dank Deiner ausführlichen Erklärung wieder herstellen.
Du musst unterscheiden zwischen der Auflösung des X-Servers, das wird per sax2 konfiguriert, und der Auflösung im Textmodus beim Start über den Framebuffer. Das macht die Suse in der Regel alleine, wenn Du bei der Installation eine mögliche Auflösung im Bootmenü der Installationscd/dvd auswählst. Nachträglich geht das nur per Editor.
Der Firefox Vollbildmodus:
Um das zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten. F11 bei laufendem Firefox drücken aktiviert/deaktiviert den Vollbildmodus
about:config in die URL Leiste des Firefox tippen und mit ENTER aufrufen. Über den Filter nach
Code:
browser.fullscreen.autohide
suchen und den Wert durch Doppelklick auf "true" setzen "Aufbohren" kannst Du die Funktion durch das Plugin autohide. Details siehe hier: http://www.erweiterungen.de/detail/Autohide
Bei KDE3 das Kontrollzentrum starten. Arbeitsfläche->Fenstereigenschaften->Verschieben Haken rein bei Verschieben und Größenänderungen bei maximierten Fenstern zulassen , Anwenden klicken und Fertig Letzeres gilt dann aber für alle Programme.
Hallo Dr. SuSE, bei den Firefox-Einstellungen ging es mir nicht um den Vollbildmodus mit F11, sondern um die Darstellung auf dem gesamten Bildschirm (mit allen Leisten).
Das Bild war zwar in der Höhe maximiert, aber in der Breite nahm der Firefox nur etwa 2/3 des Bildschirmes ein. Aber wie bereits geschrieben - jetzt funktioniert es ja. *freu* Habe ich mit meinem Beitrag von heute 13:27 Uhr (editierter, vorher anders lautender Beitrag) bereits geschrieben.
Irgendein Tip wegen der Filtereinstellungen von KMail - die nach wie vor nicht zu sehen sind?
Hallo Dr. SuSE, ich meine die Filterregeln von KMail, die im Laufe der Zeit angelegt wurden - um die "guten" von den "bösen" Mails zu trennen. Da waren bei mir so etwa 200 Spamdefinitionen registriert.
Ich habe sowohl Spamassassin als auch Bogofilter installie