Man sollte verstehen wo eigentlich der Unterschied zwischen Linux und Windows bei der Softwareverwaltung liegt.Verabschieden wir uns gleich einmal von der Vorstellung " ich will Software A also werfe ich Setup an und installiere das Teil." So funktioniert das (meistens) unter Windows. Die Setuproutine bringt alles mit, was das Programm benötigt. Sicher hat jeder schon mal erlebt, dass plötzlich ein Fenster aufpoppt mit der Meldung " die Datei XY die installiert werden soll ist älter als die auf dem System befindliche... blah,blah, blah" Unser Programm A will also Dinge installieren die eigentlich schon vorhanden sind. Unter Linux funktioniert das etwas anders! Will ich hier Programm A installieren, müssen die Abhängigkeiten geprüft und aufgelöst werden, dann wird nur das installiert, was NOCH NICHT vorhanden ist! Da es sehr mühsam wäre diese Abhängigkeiten "per Hand" zu überprüfen und vor allem aufzulösen, gibt es Tools wie yast.
Ein Beispiel: Software A benötigt das Paket 1 und das Paket 2 um zu funktionieren. Paket 1 ist bereits im System installiert. Sagen wir nun yast es soll Software A installieren wird es uns, nach Überprüfung der Abhängigkeiten, mitteilen, dass auch noch Paket 2 installiert wird. Bestätigen wir diese Auswahl, wird nach der Installation unsere Software A funktionieren. Wir sehen also, Linux ist sehr modular aufgebaut. Anstatt immer wieder das Rad neu zu erfinden, werden einfach vorhandene Resourcen verwendet. Bestes Beispiel ist das "Brennprogramm" k3b! Warum "Brennprogramm" unter Anführungszeichen? Ganz einfach! k3b ist KEIN "Brennprogramm"! Es ist nur ein grafisches Bedienprogramm für die eigentlichen Brennprogramme cdrecord,dvd-tools, und cdrdao. Alles (und noch mehr) was man mit k3b machen kann, ist auch auf der Kommandozeile möglich.
Aus Mangel an Verständnis der Zusammenhänge mühen sich viele (Neu)User ab, um zusätzliche SOFTWARE ZU INSTALLIEREN,sei es Multimediapakte, wichtige Codecs, Spiele, u.s.w. oder um HeftCDs in die vollwertige Version zu verwandeln.
D A S M U S S N I C H T S E I N!
So ziemlich alles läßt sich bequem per yast installieren, wie von der lokalen CD / DVD, wenn man sich die verfügbaren FTP-Installationsquellen ( auch Repositories oder kurz Repos genannt ) in yast hinzufügt. . . Begriffserklärungen:
32 bit (i386,i486,i586,i686) => (Ausgelaufende) Systeme mit den bisherigen Prozessoren Intel Pentium (I,II,III,IV), Celeron. AMD Athlon (XP), Duron, Sempron bis Palermo E3 für Sockel 754, K6 und deren Verwandte
64- bit ( x86_64) => Aktuelle Systeme der neuesten Generation mit AMD Opteron, ATHLON FX, ATHLON 64,Athlon x2, ATHLON PHENOM, Aktuellste Sempron ->Manila Sockel AM2 PalermoE6 Sockel 754, Turion, Intel Pentium4 mit EMT64 Erweiterung, Intel Core 2 Duo
Erfordert, ausser dem passenden Prozessortyp, dass die 64 Bit Version von openSuSE installiert ist, um diese Pfade einbinden zu können.
Derzeit verfügbar: OpenSuse 10.2, 10.3 und 11.0 i386 und x86_64 . . So wird es gemacht:
SuSE 10.2 -
Stelle die Verbindung zum Internet her und starte yast
Das System fragt nach dem ROOTPASSWORT. EINGEBEN UND BESTÄTIGEN
Klicke auf INSTALLATIONSQUELLE WECHSELN
klicke auf> Hinzufügen
wähle FTP aus und trage die zu Deiner Suseversion passenden Quellen aus den nachfolgenden Listen ein. Ab openSUSE_10.3 sollte man zusätzlich auch noch das Feld zum Quellennamen ausfüllen. Dient zur leichteren eigenen Orientierung, wenn man mal die Quelle überarbeiten, löschen oder deaktivieren will. Der Name ist frei wählbar, sollte sich aber an der Installationsquelle orientieren z.B Kde3, KDE3 Backports u.s.w.
Wenn man fertig ist, beenden wählen. Nun kann man in Zukunft per yast ALLES bequem installieren, Menüpunkt ->Software installieren oder löschen
Eine InstallationsCD/DVD wird man nie mehr brauchen, ausser zur Neuinstallation des Systems.
[b]Hinweis:
Nach hinzufügen der Installationsquellen dauert die Datenbanksynchronisation oft eine g a n z e Weile. Auch wenn es scheint, dass der Rechner eingefroren ist, W A R T E N, ES LOHNT SICH!! Es kann schon mal 'ne halbe Stunde oder auch mehr ins Land gehen. Die Geschwindigkeit, bestimmt der eigene Internetanschluss, die Performance der eigenen Hardware und die Auslastung der Installationsserver.
E I N F A C H E R G E H T E S K A U M
W I C H T I G: !DIE INSTALLATIONSQUELLE VON CD / DVD IST IM MENÜPUKT QUELLENEISTELLUNGEN ZU DEAKTIVIEREN! GILT FÜR ALLE VERSIONEN!!
Systemmeldungen während des Hinzufügens der Installationsquellen:
Code:
Fehler bei der Signaturüberprüfung
Datei /repodata/repomd.xml (ftp://ftp.gwdg.de/pub/xxxxxx) ist nicht digital signiert. Daher können Ursprung und Integrität der Datei nicht überprüft werden. Durch die Verwendung der Datei kann die Integrität des Systems gefährdet werden. Trotzdem verwenden?
[ ] Diese Meldung nicht erneut zeigen
[Ja] [Nein]
Die aufgelisteten Quellen sind alle okay. Hier [ ] Diese Meldung nicht erneut zeigen und Ja auswählen, sonst wird die Quelle nicht hinzugefügt.
---------
Code:
Datei /var/tmp/TmpFile.ZK1l6Y wurde mit folgendem unbekannten GnuPG-Schlüssel digital signiert: ID:xxxxxx Fingerabdruck: A09B 5538 66A1 C4E4 4EC7 5295 3B30 11B7 6B9D 6523 Name: openSUSE Build Service <buildservice@opensuse.org>. Dies bedeutet, dass keine Verbürgungsbeziehung mit dem Ersteller der Datei hergestellt werden kann. Durch die Verwendung der Datei kann die Integrität des Systems gefährdet werden.
Trotzdem verwenden
[ X ] Diese Meldung nicht erneut zeigen
[ X ]Ja [ ]Nein
Code:
Nicht verbürgten GnuPG-Schlüssel importieren Folgender GnuPG-Schlüssel wurde gefunden: ID: xxxxx Fingerabdruck: xxx xxx xxx xxx xxx Name: openSUSE Build Service <buildservice@opensuse.org>
Sie können ihn in Ihr Schlüsselbund mit verbürgten öffentlichen Schlüsseln importieren, was bedeutet, dass Sie den Eigentümer des Schlüssels als vertrauenswürdig erachten. Sie sollten den Schlüssel nur importieren, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie dem Eigentümer vertrauen und der Schlüssel wirklich diesem Eigentümer gehört.
[IMPORTIEREN] [NICHT IMPORTIEREN]
IMPORTIEREN WÄHLEN! Wenn es sich um Quellen aus den nachfolgenden Listen handelt.
____________ Die Alternativen: Smart für den fortgeschrittenen User
Smart will erst mal installiert und konfiguriert sein. Siehe dazu den Artikel hier weiter unten ( Wie man die Liste für yast auch mit Smart benutzen kann ). Damit Smart und Yast im Paketmanagement konform laufen, lassen sich die gleichen Softwarequellen für beide Paketmanager benutzen. Verzichtet man auf die einschlägigen Quellen, welche nur für Smart jedoch nicht für yast verfügbar sind, hagelt es auch keine Abhängigkeitskonflikte wenn man dann mal wieder yast statt smart oder zypper benutzt. In den Quellen zu yast finden sich ab sofort auch die Pfade für Smart in rot dargestellt. Der Einsteiger sollte jedoch bei yast bleiben.
Zypper für den Konsolenfreund, verfügbar seit openSuSE_10.2
Zypper ist ein mächtiges Packetmanagementsystem für den Konsolenfreund. Eine grafische Umgebung kennt Zypper nicht, dafür ist Zypper aber sehr schnell und steht auch zur Verfügung, wenn yast und Co. aus irgendwelchen Gründen mal streiken sollten. Mit Zypper kann in dem Fall nach wie vor die Software gemanagt werden. Die Kollegen vom Linuxclub haben ein gutes Wiki dazu verfasst. Drum hier nur der Link: http://wiki.linux-club.de/Zypper
Suchbegriffe in yast Software ->installieren oder löschen: x11,libdrm, mesa,xterm,libwnck,sax2. Hier die neueren Versionen zur Installation markieren.
JAVA ADDONS:
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Java:/addon/openSUSE_11.0
HP DRUCKERTREIBER HPLIP UPDATE
Ist nun Bestandteil des Packman-Repos! Die bisherige Quelle ..../home:/jsmeix/.... ist nicht mehr aktuell. Wer sie eingetragen hat sollte das Repo aus yast oder smart entfernen.
SYNCSOFTWARE FÜR MOBILEPHONES/PDAs - OPENSYNC UPDATE
Treiber für WLankarten mit Atheros Chipsatz, z.B. DIGITUS WLAN SUPER G, ALLNET ALL0283
[b]Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/home:/schmolle1980/openSUSE_11.0
Installiere die Pakete madwifi und madwifi-kmp-default
FIRESTARTER Firewallkonfigtool als Alternative zu dem in Yast enthaltenen Firewalltool Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/home:/knuckles/openSUSE_Factory
EBAY TOOLS ( BITWATCHER, ESNIPER )
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/home:/kssingvo/openSUSE_11.0
Banshee - iTunes Clone für Linux
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Banshee/openSUSE_11.0
XGL PAKETE FÜR DEN 3D-DESKTOP MIT KDE 3.5.X
Compiz für den XGL 3D Desktop
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/X11:/XGL/openSUSE_11.0
FTP -SERVER Pakete ->PROFTP, PURE_FTPD, VSFTPD
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/server:/ftp/SUSE_Factory
Sambaserver
Server ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server pub/opensuse/repositories/network:/samba:/STABLE/openSUSE_11.0
FILESHARINGTOOLS ->MLDONKEY,KMLDONKEY,GNUnet
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/filesharing/openSUSE_11.0
TREIBER FÜR AVM FRITZ PRODUKTE ACHTUNG:NUR FÜR 32 BIT VERFÜGBAR
Diese Treiberquelle lässt sich leider nicht in yast als Installationsquelle einbinden. Denn passenden Treiber kann man aber http://opensuse.foehr-it.de]von hier herunterladen[/url] und aus einer Konsole heraus mit Rootrechten installieren. Dazu folgendes eingeben:
Code:
yast -i /Verzeichnis_zum_Treiber/treibername.rpm ENTER
Für die 64 Bit Version ( x86_64 ) stehen Treiber leider derzeit noch nicht zur Verfügung. Beachte dazu die Hinweise auf der Treiberseite.
Verzeichnis auf dem Server pub/opensuse/repositories/mozilla/openSUSE_10.3
MESSENGER PIDGIN FÜR VIELE PROTOKOLLE (vormals Gaim) Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/GNOME:/Community/openSUSE_10.3
PACKMAN - > Multimediapakete, Codecs und mehr
Server: ftp-1.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/linux/misc/packman/suse/10.3
WINE UPDATE
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Emulators:/Wine/openSUSE_10.3
JAVA ADDONS:
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Java:/addon/openSUSE_10.3
HP DRUCKERTREIBER HPLIP UPDATE
Ist nun Bestandteil des Packman-Repos! Die bisherige Quelle ..../home:/jsmeix/.... ist nicht mehr aktuell. Wer sie eingetragen hat sollte das Repo aus yast oder smart entfernen.
GUTENPRINT DRUCKERTREIBERPAKET UND CUPS PRINTSYSTEM UPDATE Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Printing/openSUSE_10.3
SYNCSOFTWARE FÜR MOBILEPHONES/PDAs - OPENSYNC UPDATE
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/home:/knuckles/openSUSE_10.3
EBAY TOOLS ( BITWATCHER, ESNIPER )
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/home:/kssingvo/openSUSE_10.3
Banshee - iTunes Clone für Linux
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/Banshee/openSUSE_10.3
XGL PAKETE FÜR DEN 3D-DESKTOP
Beryl für den XGL 3D Desktop
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/X11:/XGL/openSUSE_10.3
FTP -SERVER Pakete ->PROFTP, PURE_FTPD, VSFTPD
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/server:/ftp/openSUSE_10.3
FILESHARINGTOOLS ->MLDONKEY,KMLDONKEY,GNUnet
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/filesharing/openSUSE_10.3
TREIBER FÜR AVM FRITZ PRODUKTE ACHTUNG:NUR FÜR 32 BIT VERFÜGBAR
Diese Treiberquelle lässt sich leider nicht in yast als Installationsquelle einbinden. Denn passenden Treiber kann man aber http://opensuse.foehr-it.de]von hier herunterladen[/url] und aus einer Konsole heraus mit Rootrechten installieren. Dazu folgendes eingeben:
Code:
yast -i /Verzeichnis_zum_Treiber/treibername.rpm ENTER
Für die 64 Bit Version ( x86_64 ) stehen Treiber leider derzeit noch nicht zur Verfügung. Beachte dazu die Hinweise auf der Treiberseite.
Manchmal kommt es vor, dass die oben angegebenen Server überlastet sind und kein hinzufügen von installationsquellen oder Softwareinstallation möglich ist. Teilweise kann man ausweichen. tu-chemnitz und gwdg.de ist nicht die einzige Möglichkeit, zumindest was den Distributionspfad betrifft. Bei den Repositories trägst Du alternativ ein: ftp.iasi.roedu.net/mirrors/opensuse.org/repositories ......
Für den Distributionspfad gibt es eine Menge Alternativen, z.B. ftp.belnet.be/mirror/ftp.opensuse.org/opensuse/distribution/... u.s.w. Alles was nach /distribution/ kommt, ist mit den Angaben hier im Beitrag identisch.
Weitere Alternativen: ftp.belnet.be/mirror/ftp.opensuse.org/distribution/... ftp.hs.uni-hamburg.de/pub/mirrors/opensuse/opensuse/distribution/.. ftp.uni-ulm.de/pub/mirrors/opensuse/distribution/... ftp.rz.uni-wuerzburg.de/pub/linux/opensuse/distribution/... ftp.tu-ilmenau.de/mirror/opensuse/distribution/...
Bei der Installation lässt sich nun, im Gegensatz zu Opensuse 10.1, der yast ausbremsende Zen-Enterprise-Installer im Menüpunkt Software abwählen. Hat man dies vergessen oder übersehen, sollte man es nach Beendigung der normalen Installation unbedingt nachholen, bevor man beginnt die nachfolgenden Installationsquellen hinzu zu fügen.
Dazu eine Konsole öffnen und folgendes eingeben:
Code:
su - ENTER ROOTPASSWORT ENTER
rpm -e rug zmd zen-updater ENTER
SuSEconfig ENTER
Der Schritt beschleunigt yast nach wie vor ungemein und vermeidet viele Probleme, die sonst mit dem Paketmanagement auftreten.Bevor man loslegt, sollte man zuerst sehen, dass Yast auf den neuesten Stand kommt.
Dazu zuerst diese Installationsquelle hinzufügen und ein Yast - Online-Update durchführen:
Yast-Online-Update
Server: ftp5.gwdg.de
Verzeichnis auf dem Server: pub/linux/suse/ftp.suse.com/suse/update/10.2
Installiere dann per yast die Pakete nvidia-gfx-kmp-default (ersetze default ggf. durch Deinen Kerneltyp) und x11-video-nvidia. Nach einem Neustart ist dann der original Nvidiatreiber aktiv. Weitergehende Konfigurationen sind nun nicht mehr notwendig.
UPDATEQUELLE FÜR OpenOffice 2.2.xx Server: ftp5.gwdg.de
Pfad auf dem Server: pub/opensuse/repositories/OpenOffice.org:/STABLE/openSUSE_10.2
Pakete für den Updatekernel 2.6.18.8-0.5 nach einem durchgeführten Yast Online Update. Nach durchgeführem Update des Kernels den Pfad anpassen und VirtualBox Pakete ebenfalls aktualisieren!!
Verzeichnis auf dem Server: pub/opensuse/repositories/virtualization/openSUSE_10.2_update
TREIBER FÜR AVM FRITZ PRODUKTE ACHTUNG:NUR FÜR 32 BIT VOLLSTÄNDIG VERFÜGBAR
Diese Treiberquelle lässt sich leider nicht in yast als Installationsquelle einbinden. Denn passenden Treiber kann man aber von hier herunterladen und aus einer Konsole heraus mit Rootrechten installieren. Dazu folgendes eingeben:
Code:
yast -i /Verzeichnis_zum_Treiber/treibername.rpm ENTER
Für die 64 Bit Version ( x86_64 ) stehen Treiber leider derzeit nicht vollständig zur Verfügung. Dazu die Hinweise auf der Treiberseite beachten.
Software Updaten geht am Besten mit der Textvariante von yast ( SUSE 10.X). ( Beispiel KDE updaten ). Idealer Weise läuft beim Update KDE nicht, damit auch alle Updates problemlos durchgeführt werden können.
Los geht's:
Alle Anwendungen schließen
Aus KDE abmelden
STRG ALT F1 drücken
Als Root anmelden
Login: root ENTER
password: DAS ROOTPASSWORT EINGEBEN ENTER
Welcome to SuSE Linux Kernel .........
Have a lot of fun
Code:
init 3 ENTER #um Xserver und KDE zu beenden rcxdm stop ENTER # beendet den Displaymanager yast ENTER
Das yast Hauptfenster
TABTASTE
Cursor nach unten
so das der Balken auf Software installieren oder löschen steht
Dann ENTERTASTE
ist das Modul gestartet
ALT+s
kde als Suchbegriff eingeben
ALT+o
Nun siehst Du den Vorteil der Textvariante von yast. Es werden in der Tabelle die verfügbaren und installierten Versionen gegenübergestellt. Die Versionsnummer in der Verfügbarspalte sollte neuer sein. ( derzeit KDE 3.5.5, release 4)
Bewege mittels Cursortaste runter den Balken auf das Paket was mit i für installiert gekennzeichnet ist
drücke die Leertaste Paket wird mit > zur neu/update installation gekennzeichnet. Pakete die abhängig sind erhalten a+ und werden automatisch zur Installation markiert. Pakete die überflüssig geworden sind werden mit a- markiert und zur DEinstallation vorgemerkt.
Mit allen wiederholen die ein i in der linken Spalte haben
oder auch einfach Leertaste drücken wenn noch zusätzliche Pakete installiert werden sollen
Die obigen Schritte mit dem Suchbegriff qtwiederholen. KDE fusst auf dem Programmierframework QT von Trolltech. Auch hier sollte immer die neueste Version installiert sein, um den vollen Funktionsumfang von KDE zu gewährleisten
Sind alle Pakete ausgewählt, ALT+b ( übernehmen) und ggf. noch ALT+o um die Paketabhängigkeiten aus der angezeigten Liste aufzulösen. Nun startet die Installation wie gewohnt.
Ist alles erneuert, dann yast beenden.
Code:
init 5 ENTER
und wieder anmelden.
Das Schema der Vorgehensweise funktioniert natürlich auch mit allen anderen Paketen, nicht nur KDE. Wenn alles komplett auf den neuesten Stand gebracht werden soll, als Suchbegriff den Buchstaben a wählen und sich Zeit nehmen.....
Für die Eiligen Sinnvolle Suchbegriffe sind:
* lib * gtk * gnome * video * sound * codec * cd * dvd
Smart ist ein Paketmanagement- und Softwaremanagement-Werkzeug, das von dem Entwickler von apt4rpm entwickelt wurde und wird. Es soll die die Softwareverwaltung unter verschiedenen Linux-Distributionen vereinfachen und vereinheitlichen. Kernpunkt der Idee ist dabei, dass smart einmal bestehende Quellen (yum, apt, urpmi, lokale, ...) nutzen kann, und dass sein Umgang mit fehlerhaften Abhängigkeiten besser funktioniert als bei der Konkurrenz. Da Smart gleich eine eingebaute graphische Oberfläche mitbringt, soll somit unter allen Distributionen ein einheitliches Aussehen der Softwareverwaltung entstehen.
Es ist damit mit dem Software-Verwaltungsbereich von yast vergleichbar. Smart wird seit SUSE LINUX 10.1 standardmäßig mit ausgeliefert (und ersetzt apt-get ).
Der Vorteil von Smart liegt darin, dass es einmal auf schon bestehende Quellen zugreifen kann, und dass es dabei auch eine eigene Mirror-Verwaltung mit bringt. Damit gehört das Problem zu langsamer Server wie bei yast bis SuSE 10.1 der Vergangenheit an. Im Vergleich zu yum hat es ausserdem den Vorteil, dass es auch die schon bestehenden apt-Repositories für SUSE nutzen kann.
Weitere Channel manuell in Smart im Grafikmodus hinzufügen :
* Öffne die obige Liste und wähle die passende Version aus.
* Starte Smart mit GUI
* Klicke bearbeiten - Channel - Neu
* Wähle Stelle Channel Informationen bereit und klicke Ok
* Wähle APT-RPM Repository
* Übertrage per Copy und Paste die entsprechenden Felder aus der Liste von divine und klicke Ok
* Schliesse nun die Channelliste
* Nun klicke Datei - Alle Channel aktualisieren
Danach stehen Dir die zusätzlichen Softwarequellen zur Verfügung. Unkritsch sind alle Quellen die nicht in der Liste auf disabled=yes stehen, wie auch schon weiter oben erwähnt. Mit allen anderen sollte man extrem genau wissen was man tut um die Systemstabilität durch experimentelle Pakete nicht zu gefährden.
Sinnvoll ist flash für den neuesten Flashplaer, openoffice für ein einfaches Openofficupdate, olsen ( libdvdcss und andere sinnvolle Multimediasachen ).
Was so alles in den Channels zur Verfügung steht kannst Du leicht feststellen indem Du auf Ansicht - Baumansicht - Chanell klickst und die einzelnen Repositories durchforstest. Achtung: Es kommt dabei zu Überschneidungen. Verschiedene Anbieter haben oft die gleichen Pakete im Sortiment. Immer nach der aktuellsten Version schauen und diese zur Installation auswählen.
Ergänzung:
Wie man die Liste für yast ( siehe oben ) auch mit Smart benutzen kann.
Es gibt ja zwei Arten mit smart zu arbeiten einmal die Konsole und grafisch. Bleiben wir bei der grafischen Variante. Aus eine Rootkonsole heraus ( oder als KDE User wie zuvor schon beschrieben ) mit smart --gui Smart starten. Beim ersten Start schlägt die Suse schon diverse Channels vor, die man übernehmen sollte. Der Rest ist auch nicht weiter schwer. Als Grundlage für die Channelliste kannst Du durchaus auch die für yast verwenden.
Channel hinzufügen:
klicke EDIT->Channels->New
wähle: Provide Channel Information klick Ok wähle: RPM Metadata aus der Liste klick Ok
In die Felder Alias und Name kannst du reinschreiben was dir für den Channel sinnvoll erscheint. Haken keine setzen.
BaseURL:
Nimmst Du die yastliste als Grundlage, tippst Du hier den kompletten Pfad ein. Beispiel Mozilla Pakete:
Ab SuSE 10.3 stellt YaST ein einfaches Modul zum Hinzufügen zahlreicher online-Repositories zur Verfügung.
Über YaST » 'Software' » 'Community Repositories' lassen sich verschiedene Quellen einfach per Mausklick für YaST aktivieren:
Dabei ist darauf zu achten, dass nur wirklich benötigte Quellen hinzugefügt werden - wer keinen Mailserver betreibt, benötigt keine entsprechende update-Quelle. Darüber hinaus sollte berücksichtigt werden, dass viele dieser Quellen keine reinen Sicherheitsupdates enthalten, sondern z.T. sehr aktuelle Software, die mitunter nicht 100%ig stabil ist. Obligatorisch sind lediglich die Quellen oss, non-oss, update, und packman. Alle weiteren Quellen sollten nur bei Bedarf zugefügt werden. Weniger ist mehr...
Quellen in smart lassen sich nach wie vor mittels des Kommandos 'smart channel --add' hinzufügen. Recht solide channel-Listen finden sich auf divine160281.di.funpic.de. Für SuSE 10.3 / 32bit lautet der entsprechende Befehl z.B.:
Vergesst nicht, dass auch hier die channelauswahl zweckmäßig ausfallen sollte. Lediglich auf Verdacht hinzugefügte Quellen können das System unbrauchbar machen!
Mirrors für SuSE 10.0 bis 10.3 erhält man über den Befehl