Sega Dreamcast
Mit dem Dreamcast wollte Sega die schlechten Verkaufszahlen des Vorgängers
Saturn wieder wettmachen. Doch auch der Dreamcast konnte trotz 128 Bit
Architektur, grandioser Grafik und eingebautem Modem den Siegeszug von
Sonys Playstation, die nur mit einem 32 Bit Datenbus und im Vergleich
klötzchenhafter Grafik daherkam, nicht mehr stoppen.

Dabei war das Konzept durchaus durchdacht: Ein spezielles GD-ROM Laufwerk
(Gigabyte Disk - Read Only Memory) der Firma Toshiba verarbeitet Datenmengen
von über einem Gigabyte und liest trotzdem auch normale CDs. Der WindowsCE
Kern sollte die Portierung von PC-Spielen ermöglichen und das eingebaute
Modem mit 56kbit (US-Version) und 33,6kbit in dem europäischen Modell
erlaubte das Spielen im Internet und das Surfen mit Segas eigenem Online-Dienst.
Der Controller liegt trotz der Größe gut in der Hand - besser als der original
Controller für die X-Box - und hat zwei Einschübe für Vibrations- und Speichermodule.
Die VMU-Speichermodule haben einen LCD-Bildschirm für In-Game Animationen.
Tolle Grafik mit ansprechendem Sound gibt's im Dreamcast schon für wenig Geld.
Die Konsole wird leider nicht mehr produziert und neue Spiele erscheinen - wenn
überhaupt - nur in Japan. Dafür bekommt man die Konsole gebraucht schon für
unter 60 EUR und die vielen Top-Spiele werden hinterhergeworfen: Absolute
Kaufempfehlung für Spielefans mit begrenztem Budget.