Netzwerkinstallation
Wenn Sie mehrere Rechner besitzen, und die Datenmengen zum Tausch
Diskettengröße überschreiten, bietet sich die Installation eines lokalen
Netzwerkes an. Preiswerte 100 MBit Karten gibt es schon für wenig Geld.
Für ein Netzwerk, in dem 100 MBit ausreichen, kann man mit BNC Kabeln
im Ring - System arbeiten. Die Rechner werden alle hintereinander angeschlossen,
an der Netzwerkkarte eines Computers hängen über ein T-Stück die Kabel zum
nächsten PC auf der linken und der rechten Seite. Jeweils der erste und letzte
Rechner dieser Kette brauchen einen Abschlußwiderstand (auch Endstück oder
Terminator genannt), damit kein Stecker offen bleibt. Die meisten aktuellen
Netzwerkkarten haben aber keinen BNC Port mehr, hierfür dient dienen RJ45-Kabel.
Eine andere Möglichkeit ist die sternförmige Verbindung über RJ45 - Kabel:
Dabei wird jeder Rechner an ein Hub oder Switch angeschlossen (ca. 50 EUR).
Der Vorteil ist, dass man hier Geschwindigkeiten von 10 - 100 MBit nutzen
kann, vorausgesetzt, die Netzwerkarten und das Hub unterstützen diese
Geschwindigkeit.
Die Installation des Netzwerkes unter Windows ist auch nicht schwierig:
Sobald die Netzwerkkarte installiert ist, sind auch sämtliche Treiber und meistens
auch schon alle benötigten Protokolle vorhanden. Dies überprüft man, in dem
man mit der rechten Maustaste auf "Netzwerkumgebung" klickt und "Eigenschaften"
auswählt. Dort sollte unter "Konfiguration" TCP/IP -> "Netzwerkkarte" und
NetBUI -> "Netzwerkkarte" stehen.

Sollten diese Protokolle nicht vorhanden sein,
lassen sie sich über Hinzufügen (
1) / Protokolle nach - installieren. Ebenfalls
wichtig ist der Dienst: Datei- und Druckerfreigabe (unter Hinzufügen: Dienste).
Sind diese Einstellungen auf allen Rechnern eingestellt, muss man noch das
TCP/IP Protokoll der Netzwerkkarte, falls man es nutzen möchte, einstellen.
Dafür klickt man den Eintrag TCP/IP -> "Netzwerkkarte" an, und geht auch
"Eigenschaften". Man sucht den Eintrag IP-Adresse und vergibt diese folgendermaßen:
192.168.xxx.xxx Die letzten beiden Felder können frei belegt werden. Wichtig ist
aber, dass das vorletzte Feld auf allen Rechner gleich ist, das letzte muss unbedingt
unterschiedlich sein. (Also: 192.168.3.0 und 192.168.3.1 ...) Die Subnet-Mask muss auf
allen Rechner 255.255.255.0 lauten.
Um die anderen Rechner im Netzwerk zu sehen, muss man jedem Rechner noch einen
Namen und eine Arbeitsumgebung (meistens WORKGROUP) geben. Dies geschieht in
ebenfalls in den Netzwerkeigenschaften unter "Identifikation" (
2)
Zum Finden der anderen Rechner geht man über die Netzwerkumgebung.
Vorher müssen auf jedem Rechner die Ordner, die Daten zum Tauschen enthalten,
freigegeben werden. Dies geschieht, in dem man mit der rechten Maustaste auf einen
Ordner klickt, und "Freigabe" wählt.

Das TCP/IP Protokoll birgt aber eine entscheidende Sicherheitslücke:
Es ist das gleiche Protokoll, mit dem Sie auch im Internet surfen. Würde man
nun Ihren Rechner direkt ansprechen, könnte man auch auf Ihre freigegeben Ordner
zugreifen. Dies verhindern Sie, indem sie das TCP/IP Protokoll für Ihre Netzwerkkarte
wieder löschen, einen Hardware - Router installieren, oder eine Software - Firewall
einrichten (
Downloadbereich).