Das neueste Need for Speed wurde auch für Nintendos Wii umgesetzt, dies anscheinend aber etwas zu hektisch. Den Wagen steuert man mit waagrecht gehaltener Wiimote, lenken geschieht durch kippen nach links oder rechts. Die Steuerung reagiert in der Standardeinstellung ein wenig ungenau - anders als etwa bei Excite-Truck. Need for Speed braucht daher etwas mehr Eingewöhnungszeit und -Runden, bis man den Wagen einigermaßen auf der Straße halten kann.
Bei der Menüsteuerung hätte man sich mehr an Nintendo-Titeln orientieren sollen, die die Wiimote auch als Zeiger und Auswahlwerkzeug benutzen. Stattdessen muss für die Navigation im Menü mit dem Steuerkreuz hantiert werden und für einige Aktionen sogar der zusätzliche Nunchuk-Controller an die Fernbedienung angeschlossen werden. Dies ist natürlich umständlich, da er zum Fahren schnellstens wieder abgezogen werden muss, um den Controller ordentlich halten zu können.
Die Grafik wirkt auf dem Wii etwas grob: Gerade bei großen Bildschirmen sollte man also nicht zu nah sitzen, um nicht zu sehr enttäuscht zu werden. Schön sind allerdings die eingebauten Video-Sequenzen und Story-Intros, die sehr schön in die Geschichte einführen und die richtige Atmosphäre vermitteln. Auch die vielen schicken Leucht-Effekte wirken zwar nicht zu realistisch, sehen aber schick aus.